#1 Airakre, Bereich: Unterer Stadtring, "Goldschmiede und Kunstwerkstatt Kornbeiß" von Finn 06.06.2021 20:53

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#2 RE: Airakre, Bereich: Unterer Stadtring, "Goldschmiede und Kunstwerkstatt Kornbeiß" von verAlexa 07.06.2021 13:43

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4. Woche, Stormeet (9. Monat) 2004 n.d. E.

(nach dem Bankett der Seraphína Varrawará)

---am Nachmittag des neuen Tages---

Eine Schale mit Seifenlauge neben sich und ein mittlerweile auf der Oberseite ziemlich glitschiges Brett auf dem Schoß platziert, saß Verena vor der ehemaligen Werkstatt ihres Vaters in der Sonne und filzte einige Blüten und ähnliches als Haarschmuck. Ihre Mutter war noch arbeiten, ihr Kater vermutlich jagen und die meisten Bewohner Airakres gingen um diese Zeit ihren eigenen Beschäftigungen nach, sodass sie diese goldene Stunde ganz für sich und ihre Lieblingsbeschäftigung hatte.
Leise summte sie eine Melodie vor sich her, die ein reisender Musikant vor einigen Tagen auf dem Markt dargeboten hatte - der Text war ihre bereits entfallen, aber die Melodie hatte sich in ihrem Gedächtnis eingebrannt.
Neben dem Schemel auf dem Verena Kornbeiß saß, stand ein Tisch mit allerlei Kunst und Geschmeide, den sie allerdings momentan kaum zu bewachen brauchte, wobei sie ihn nie völlig aus den Augen ließ.
Ihr langes braunes Haar hatte Verena, damit es ihr nicht versehentlich in die Filzlauge rutschte, mit der Haarspange ihres Vaters hochgesteckt, die jedesmal die Sonne einfing, wenn Verena sich zur Schale mit der Lauge hinab beugte und wieder aufrichtete.

#3 RE: Airakre, Bereich: Unterer Stadtring, "Goldschmiede und Kunstwerkstatt Kornbeiß" von verAlexa 11.06.2021 23:10

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4. Woche, Stormeet (9. Monat) 2004 n.d. E.

(nach dem Bankett der Seraphína Varrawará)

---am Nachmittag des neuen Tages---

Verena hörte ein dumpfes Plumpsen, als ein Kind die Treppe vom mittleren Stadtring hinab sprang. Interessiert sah sie auf, um überrascht festzustellen, dass es sich um einen Jungerwachsenen zu handeln schien, der eindeutig aus gehobenem Hause stammte; ein Blick auf seine kunstvoll gearbeitete Gürtelschnalle bestätigte ihr dies.
Während sie etwas verhaltener weiter summte, machte sie sich bereit, ihr aktuelles Stück abzuschließen, um die Hände für ein etwaiges Verkaufsgespräch frei zu haben.

#4 RE: Airakre, Bereich: Unterer Stadtring, "Goldschmiede und Kunstwerkstatt Kornbeiß" von Nscs Waldelfen 12.06.2021 11:29

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Vorheriger Beitrag im Wohnviertel, mittlerer Stadtring


Das Schicksal der Schwalbe
7. Abschnitt


4. Woche, Stormeet (9. Monat) 2004 n.d. E.

(nach dem Bankett der Seraphína Varrawará)

---am Nachmittag des neuen Tages---


Als Lyrian am Ende der Treppe ankam, schaute er sich aufmerksam um und runzelte verwundert die Stirn. Nach dem, was Cahir ihm so über den unteren Stadtring erzählt hatte, hatte er eigentlich ein reges Treiben und eine ganze Menge Menschen erwartet, doch genau das Gegenteil war der Fall. Die Straße des Händelerviertels war kaum belebt, nur hin und wieder liefen einige Menschen mit Körben an ihm vorbei. Einige von ihnen warfen ihm einen neugierigen Blick zu, eilten dann aber weiter, ohne ihn anzusprechen. Lyrian schaute ihnen nach und registrierte die charakteristischen Geräusche eines Marktes, etwas weiter entfernt. Er wusste, dass es hier einen großen Viehmarkt geben sollte, den er sich ursprünglich einmal mit dieser fremden Malerin hatte anschauen wollen. Dazu war es allerdings nie gekommen, also überlegte er, ob er es jetzt alleine wagen sollte. Unschlüssig lief er ein paar Schritte in die Richtung, aus der die Geräusche kamen, ehe er wieder stehen blieb, da ihn der Mut verlassen hatte. Irgendetwas in seinem Inneren warnte ihn davor, dorthin zu gehen.
'Vielleicht sollte ich anfangen, besser auf meine Instinkte zu hören, statt sie zu ignorieren', dachte er und machte schließlich kehrt. Als er schon fast beschlossen hatte, lieber doch wieder in den mittleren Stadtring zurückzukehren, erregte eine junge Frau, die ganz allein vor einem der Gebäude saß und vor sich hin summte, seine Aufmerksamkeit. Sie wirkte auf ihn nicht gefährlich und die Dinge, die sie um sich herum ausgebreitet hatte, machten ihn neugierig. Langsam näherte er sich also und betrachtete die hübschen Kunstarbeiten. Dass er beim verlassen der Rosenblüte ganz vergessen hatte, den Ring der Illusion wieder an den Finger zu stecken, bemerkte er erst, als er sich eine Haarsträhne hinter das rechte, spitze Ohr strich. Erschrocken hielt er mitten in der Bewegung inne und schaute die junge Frau an.
'Verdammt!', fluchte er lautlos, als ihm klar wurde, dass sie seine Ohren bemerkt hatte.
„Ähm...“, begann er nervös und ließ die Hand langsam sinken.

#5 RE: Airakre, Bereich: Unterer Stadtring, "Goldschmiede und Kunstwerkstatt Kornbeiß" von Nscs Waldelfen 12.06.2021 22:04

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Das Schicksal der Schwalbe
7. Abschnitt


4. Woche, Stormeet (9. Monat) 2004 n.d. E.

(nach dem Bankett der Seraphína Varrawará)

(Dies ist ein Gemeinschaftsbeitrag von Vera und Finn)


---am Nachmittag des neuen Tages---


"Wie kann ich Euch helfen?", fragte Verena höflich. Die spitzen Ohren waren ihr zwar aufgefallen, doch maß sie ihnen keinerlei Bedeutung bei, wusste sie doch, dass Mutter Natur ihren Kindern alle möglichen Formen und Verschiedenheiten zuteil werden ließ. Die gerade fertiggestellte Filzblüte legte sie auf dem Tischchen ab und stand auf.
"Ich... ähm...", begann Lyrian stockend, besann sich dann aber wieder seiner guten Erziehung und verbeugte sich knapp. "Seid gegrüßt, ich war nur neugierig. Ich bin zum ersten Mal hier unten und wollte mich nur etwas umschauen. Eure Kunstwerke haben meine Neugier geweckt." Er deutete auf die Blüte. "Aus was habt Ihr die hergestellt?"
Noch während er die Frage stellte, hob Verena die Blüte wieder an und zeigte sie dem edlen Herrn. "Sie ist aus gefärbter Wolle gefilzt", antwortete sie, "und hier", sie zog den noch feuchten Blütenkelch etwas auseinander, "kann im trockenen Zustand noch ein Edelstein oder eine Perle eingenäht werden. So schmückt sie auch die edelste Dame."
Lyrian hörte nur noch halb hin, denn sein Interesse war schon wieder zu einer anderen Kunstarbeit gesprungen. Es handelte sich dabei um eine kleine Figur aus bemalten Ton. Begeistert hockte er sich davor hin. "Das hier ist schön!"
Verena lächelte stolz. "Diese Eule sah ich vor einigen Monden dort vorne an der Treppe. Benita hat mir geholfen, sie in dieser Form festzuhalten." Sie zeigte auf einen, ebenfalls irdenen, großen Baum, nahm ihn und setzte die Eule darauf. "Dieser Baum wurde von ihr speziell dafür angefertigt, um der Eule je nach Geschmack verschiedene Sitzplätze zu bieten."
Lyrian stieß einen begeisterten Laut aus. "So etwas würde ich auch gerne können! Dann könnte ich all den Drachen aus den alten Büchern, die ich immer so gern gelesen habe, eine Form geben." Seine Augen leuchteten vor Begeisterung.
Der Funke seiner Begeisterung traf bei Verena auf offene Ohren. "Wer sagt, dass Ihr es nicht versuchen könntet?", fragte sie und zeigte in Richtung der Werkstatt im Inneren des Hauses.
"Meint Ihr das Ernst? Ich dürfte das wirklich ausprobieren?" Übermütig sprang er auf und klatschte in die Hände. "Ich würde es wirklich sehr gerne ausprobieren!" Lyrian überschlug sich beinahe vor Freude.
Verena ging zur Eingangstür, welche offen gestanden hatte. "Folgt mir. Benita ist für ein paar Tage nicht in der Stadt, hat uns aber einiges Werkzeug dagelassen."
"Das ist wirklich freundlich, vielen Dank!" Beschwingt und ohne über mögliche Folgen seines Handelns nachzudenken, folgte er der jungen Frau in die Werkstatt.

#6 RE: Airakre, Bereich: Unterer Stadtring, "Goldschmiede und Kunstwerkstatt Kornbeiß" von verAlexa 12.06.2021 23:01

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Das Schicksal der Schwalbe
7. Abschnitt

4. Woche, Stormeet (9. Monat) 2004 n.d. E.

(nach dem Bankett der Seraphína Varrawará)


Im Inneren erstreckte sich links der Tür ein langes Regal, in dem allerlei Gefilztes und hölzerne Figuren begutachtet werden konnten, an der gegenüberliegenden Wand befand sich ein Regal mit einigen wenigen Schmuckstücken aus edlen Metallen und Figuren oder Anhängern aus Edelstein, daneben war der Durchgang zu den Werkstätten zu erkennen, an der rechten Wand befand sich ein Tresen, hinter dem sich einige irdene Figuren und kunstvoll verzierte Gefäße in einem Regal präsentierten. Gleich rechts, am großen Fenster welches den Verkaufsraum mit reichlich Tageslicht versorgte, stand Benitas Arbeitstisch mit Fässern voll Ton, einer Vase für ihre verschiedenen Utensilien und einem mittelgroßen Fass mit Wasser.
Zielstrebig lief Verena darauf zu, holte Benitas Hocker unter dem Tisch hervor und erleuterte ihrem Besucher die verschiedenen Utensilien. "Ich werde draußen weiter arbeiten. Solltet Ihr weitere Fragen haben, zögert nicht, nach mir zu rufen. Ich bin übrigens Verena", sagte sie mit einem schüchternen Lächeln und machte einen Knicks.

#7 RE: Airakre, Bereich: Unterer Stadtring, "Goldschmiede und Kunstwerkstatt Kornbeiß" von Nscs Waldelfen 15.08.2021 17:53

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Das Schicksal der Schwalbe
7. Abschnitt


1. Woche, Dekanum (10. Monat) 2004 n.d. E.

(3 Tage nach dem Bankett der Seraphína Varrawará)


Drei Tage waren nun schon seit dem Bankett vergangen und Lyrian war noch immer nicht in die Oberstadt und in Sir Auberons Anwesen zurückgekehrt. Stattdessen schlief er nachts in der Rosenblüte und hielt sich tagsüber in der Werkstatt von Verena Kornbeiß auf, da er dort seine Leidenschaft für die Handwerkskunst entdeckt hatte. Ganz besonders spannend fand er das Modellieren von kleinen Figuren. In der Werkstatt gab es dafür den üblichen Ton, der die Figuren am Ende schwer und zerbrechlich machte, aber auch eine Ton ähnliche, sehr leichte Masse, die, wenn sie erst einmal getrocknet war, robuster, gleichzeitig aber auch leicht flexibel war. Lyrian war begeistert von dem Material, da die Arbeit damit eine sehr saubere Angelegenheit war.
Er verbrachte Stunden damit, vor allem kleine Drachen zu gestalten. Als Vorbilder nahm er sich dafür die Abbildungen der Drachen aus den Büchern, die er vor vielen Jahren in der Bibliothek des Waldelfenkönigs gelesen hatte. Schon immer hatte sein Herz für diese mystischen, majestätischen Wesen geschlagen und er hatte alles, was er über sie in den Büchern hatte finden können, in sich aufgesogen. Unglücklicherweise gab es nicht besonders viele Aufzeichnungen über die Drachen Ephemers, zumindest nicht in der königlichen Bibliothek. Lyrian hatte einmal versucht, sich in Sir Auberons großer und sehr umfangreicher Bibliothek umzusehen, war jedoch ziemlich schnell von dem Vampir wieder hinausbefördert worden, als er sich einem Bereich genähert hatte, der nicht für seine Augen bestimmt gewesen war. Bücher über Drachen hatte er keine gefunden, was aber nicht bedeuteten musste, dass Sir Auberon keine hatte.
Er seufzte schwer und setzte die kleine Drachenfigur, an der er gerade arbeitete, vor sich auf die Tischplatte.
'Ich würde so gern einmal einen richtigen Drachen sehen', dachte er verträumt. 'Ich kann einfach nicht glauben, dass ihr ausgestorben sein sollt...' Er strich der Figur über den kleinen Kopf und die beiden gewundenen Hörner. 'Ich frage mich, wie es wäre, einen Drachen zum Freund zu haben...'
Lyrian wusste, dass seine frühen Vorfahren die Drachen Ephemers verehrt und mit Geschenken und Opfergaben bedacht hatten. Seine beiden Ururgroßväter, der Hochelf Lestarión Nimetaél und der Waldelf Dimélon Aendéthil, hatten es zu ihren Lebzeiten sogar geschafft, jeder für sich ein inniges Band mit einem Drachen zu knüpfen. Was genau das bedeutete, wusste Lyrian aber nicht, denn weder Lestarión, noch Dimélon hatten ihr Zusammenleben mit den beiden Drachen Fírnen und Vervada dokumentiert.
Benommen schüttelte Lyrian den Kopf, als er bemerkte, dass er zu weit in seine Träumereien abdriftete. 'Ich sollte mehr im hier und jetzt bleiben, anstatt von Dingen zu träumen, die schon längst Vergangenheit sind. Die Drachen sind weg, also werde ich auch niemals einem begegnen können.' Er schaute die Figur ein letztes Mal an und stand dann von dem Stuhl auf, auf dem er die ganze Zeit über gesessen hatte. Stöhnend streckte er sich und warf einen Blick aus dem Fenster. Verena saß wieder vor dem Haus und arbeitet an ihren Kunstwerken aus Filz. Lyrian lächelte, denn seit er am Tag zuvor mit ihr zusammen im Wald vor Airakre gewesen war, hatte er sie in sein Herz geschlossen.
'Das war ein ganz schön verrückter Tag...' Kopfschüttelnd rief er sich die turbulenten Ereignisse wieder ins Gedächtnis. Eigentlich hatte er zusammen mit Verena die Stille des Waldes genießen und einmal etwas Abstand von Airakre und den Menschen dort gewinnen wollen, doch am Ende war alles ganz anders gekommen. Zuerst war plötzlich Feanor zwischen den Bäumen aufgetaucht, dann kurz darauf ein Mann, dessen Name er schon wieder vergessen hatte, der aber fast immer in Feanors Nähe zu finden war. Zu diesem Zeitpunkt hatte er das noch für einen Zufall gehalten, doch als dann auch noch Cizz Blutdurst erschienen war, hatte er doch stark daran gezweifelt und gleich deutlich gemacht, dass er nicht wieder mit nach Hause kommen würde. Etwas später hatte sich dann aber herausgestellt, dass sie tatsächlich nicht seinetwegen gekommen waren, sondern, weil zumindest Cizz ihren verloren gegangenen Mann Pranke gesucht hatte. Pranke hatte es sich offenbar in der kleinen Waldschenke etwas unterhalb von Airakre gut gehen lassen, denn als er schließlich ebenfalls irgendwann zwischen den Bäumen auftauchte, war er betrunken und in Begleitung zweier weiterer Männer gewesen.
'Was wohl aus den beiden Fremden geworden ist, nachdem Verena und ich in die Stadt zurückgegangen sind? Und überhaupt, was ist jetzt mit dieser rothaarigen Frau, die alle betrunken machen wollte?' Nachdenklich legte er die Stirn in Falten. 'Ob Cizz und Pranke die drei mit in die Oberstadt genommen haben?' Er biss sich auf die Unterlippe. 'Wie der Adel dort oben wohl darauf reagieren würde?' Er konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, zurück nach Hause wollte er aber trotzdem noch nicht wieder. Cahir sollte ruhig noch ein bisschen länger spüren, dass er im Garten der Villa Varrawará zu weit gegangen war. 'Er muss lernen, dass ich nicht sein Eigentum bin und dass es Konsequenzen hat, wenn er mich zu sehr einschränkt.' Das laute Knurren seines Magens, riss ihn plötzlich aus seinen Gedanken. Wie lange war es her, dass er zuletzt etwas gegessen hatte? Er verlor so schnell das Zeitgefühl, wenn er an seinen Drachenfiguren arbeitete! 'Vielleicht möchte Verena auch etwas essen, dann könnten wir gemeinsam zum Markt gehen.' Entschlossen ging er zur Tür, öffnete sie und trat nach draußen, wo er sich sogleich mit einem freudigen Lächeln an Verena wandte.
„Ich habe einen riesigen Hunger, du auch? Wenn du möchtest, könnten wir zusammen zum Markt gehen und uns dort etwas besorgen.“

#8 RE: Airakre, Bereich: Unterer Stadtring, "Goldschmiede und Kunstwerkstatt Kornbeiß" von verAlexa 15.08.2021 20:19

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Das Schicksal der Schwalbe
7. Abschnitt

1. Woche, Dekanum (10. Monat) 2004 n.d. E.

(3 Tage nach dem Bankett der Seraphína Varrawará)


Verena wandte sich etwas überrascht zur Tür um. Tatsächlich hatte auch sie Appetit, konnte aber natürlich den Laden nicht so einfach verlassen.
Sie lächelte ihren neuen Freund an, für den es sicher normal war, zu jeder Tageszeit etwas Essen zu kaufen und das Tagewerk zu unterbrechen.
"Hunger habe ich schon, ja.." Sie dachte an die Brosche, die er ihr heute morgen geholfen hatte, zu verkaufen und die ihr mehr Geld eingebracht hatte, als zu erwarten gewesen wäre.
Kurzentschlossen packte sie ihre Utensilien und stand auf.
"...wenn du hinten in die Werkstatt gehen und Hans Bescheid sagen könntest, begleite ich dich sehr gerne."

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